Katrin Raabe
Webdesign & Fotografie

Abstrakte Malerei? Spielereien mit dem Programm Ilustrator? Nope.
Hier seht ihr ein "echtes" Foto, das Öltropfen auf einer Wasserfläche zeigt. 

 

 

Wir brauchen dazu: 

Eine möglichst hohe Glasschüssel mit Wasser, in das wir einen Esslöffel Öl geben.
Einen bunten Stoff oder ein Foto zum Drunterlegen.
Ein lichtstarkes Objektiv.
Sonne, eine externe Lampe und/ oder einen Blitz um das Wasser zu beleuchten.
Empfehlenswert: Ein Stativ.

 

Wir fotografieren im Modus A (Blendenvorwahl/ Zeitautomatik) mit einer offenen Blende (kleinster Blendenwert).

Die Kunst besteht nun darin, die Ölblasen (und nicht den darunter liegenden Stoff) zu fokussieren.
Das geht am besten mit dem manuellen Fokus.

Die offene Blende bewirkt, dass das Bild wenig Tiefenschärfe bekommt.
Die Ölblasen werden scharf dargestellt, der Stoff unscharf.
Die Sonne, die Lampe oder der Blitz bringen die Farben zum Strahlen.

Was müssen wir beachten?

  • Die Schüssel sollte möglichst hoch sein, damit genug Abstand von der Wasseroberfläche zum bunten Untergrund besteht. 
    Alternativ kann man die Schüssel auch auf eine stabile Glasscheibe stellen, die man auf zwei Bücherstapel legt. Dadurch vergrößert sich der Abstand.
  • Die Kamera sollte gut am Stativ befestigt sein, damit sie sich nicht lockert. 
  • Wenn wir zusätzlich Spülmittel ins Wasser geben, werden die Öltropfen kleiner.

 

Wie das ganze durch die Linse aussieht, könnt ihr in diesem kleinen Film sehen, den ich für die Nacht der Kultur in Göttingen gedreht habe:

 

 

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