In der Low-Key-Fotografie wird bewusst mit stark reduzierter Beleuchtung gearbeitet, um dunkle, kontrastreiche Bilder zu erzeugen.
Der Hintergrund ist meist schwarz oder sehr dunkel, während nur bestimmte Bildbereiche gezielt beleuchtet werden – oft mit einem einzelnen Lichtakzent. Die Technik wird häufig in der Porträt-, Stillleben- oder Kunstfotografie eingesetzt.
Die Wirkung kann in Photoshop weiter verstärkt werden. Bei dem Blumenbild kamen zwei klassische Photoshopwerkzeuge zum Einsatz, die bereits in der analogen Fotografie verwendet wurden: Dodge and Burn. Unter "Burning" verstand man das Nachbelichten und abdunkeln bestimmter Bildbereiche. Dodging bedeutet "Abwedeln" und bezieht sich auf kleine Pappschablonen, mit denen man beim Belichten über das Fotopapier wedelte, wodurch die abgewedelten Bereiche heller blieben.
Beides lässt sich heute mit Photoshop simulieren, wobei gezielt Tiefen, Mitteltöne oder Lichter angesprochen werden können. Ziel ist es, gezielt Details hervorzuheben oder Kontraste zu steuern.