Die Abkürzung #icm bedeutet "Intentional Camera Movement" und steht für eine Technik, bei der man die Bilder absichtlich verwackelt.
Meine Tipps für die icm-Fotografie
Es empfiehlt sich mit Zeitvorwahl/ Blendenautomatik (Modus S) zu fotografieren.
Das bedeutet: Wir wählen die Belichtungszeit, die Kamera wählt die richtige Blende.
Die besten Ergebnisse habe ich bislang mit einer Belichtungszeit zwischen 1/5 und 1/15 Sekunde erzielt.
- Kürzere Belichtungszeiten bringen nichts, weil zu wenig Zeit für die Kamerabewegung ist.
- Längere Belichtungszeiten sind möglich, führen aber dazu, dass das Motiv kaum noch erkennbar ist.
- Ausnahme: Bei einigen Fotos habe ich die Kamera kurz stillgehalten und danach die Bewegung ausgeführt. Das führt zu einem interessanten Effekt aus Schärfe und Unschärfe.
Die Kamerabewegung sollte zum Motiv passen.
Der "Klassiker" sind natürlich Bäume, die mit einer vertikalen Bewegung fotografiert werden oder Sonnenuntergänge am Meer, die horizontal verwischt werden.
Natürlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Wir können unsere Kamera ziehen, leicht hin und her wackeln und beim Auslösen zoomen.
Und natürlich vertragen auch icm-Fotos ein bisschen Bildbearbeitung.
Intentional Camera Movement
Mehr zu dieser Technik in meinem Blogbeitrag #icm: Intentional Camera Movement